Montag, 30. Mai 2016

Buntwäsche

Ich habe gerade eine 8kg Waschladung Buntwäsche zusammengelegt und mir die ganze Zeit dabei gedacht: du hast ganz schön viel Zeit zum Nähen!

Links homemade, rechts Kaufsachen
Sachen zu nähen, zu tragen oder an den Kindern zu sehen ist eine wahre Freude und das Wäsche zusammenfalten ebenfalls. Es ist auch eine kleine Zeitreise.

Da ist die Leggings, die ich genäht habe, als meine Tochter gerade wenige Tage alt war und neben der Overlock friedlich schlief.

Da ist das Fuchsshirt, das ich für meinen Sohn nähte, als der Body in Größe 80 beim besten Willen nicht mehr passen wollte.

Da sind 7 Hugo-Unterhosen, die ich teilweise noch genäht hatte, als der Sohn noch nicht mal 2 Jahre alt war und ich dachte, er würde bald trocken werden (das war er dann mit fast 3..)

Da ist der Schlafanzug, den ich für meinen Sohn genäht hatte, nachdem ich die Schlafanzüge bei Christina gesehen hatte. Das ist schon mehr als 3 Jahre her und den Schlafanzug trägt jetzt die Tochter.

Da ist die Umzugshose, die ich vor 2 Jahren für meinen Sohn genäht hatte, als wir gerade in die neue Wohnung gezogen sind. Die Hose war anfangs wirklich sehr groß, passt jetzt perfekt und hat schon neue Löscher neben den bereits geflickten.

Insgesamt waren in der Wäsche:

  • eine Bluse
  • ein T-Shirt
  • ein Langarmshirt
  • drei Schlüppis
  • ein Baby-Schlafanzug
  • vier Baby-Langarmshirts
  • zwei Bodys
  • zwei Baby-Hosen
  • drei Sommertops vom Sohn
  • sieben Hugo-Unterhosen vom Sohn
  • sechs Langarmshirts vom Sohn
  • ein T-Shirt vom Sohn
  • sechs Hosen vom Sohn
  • zwei Leggings vom Sohn
Also 40 von mir genähte Kleidungsstücke. Und dabei sind das nicht alle. Es gibt durchaus noch Sachen im Schrank meiner Kinder und auch in meinem Kleiderschrank, in der Schmutzwäsche und getragen werden in diesem Moment auch noch vier weitere Kleidungsstücke, die ich genäht habe.

Ich habe also wirklich scheinbar viel Zeit zum Nähen. Oder einfach ein gutes System ;-)


Montag, 16. Mai 2016

Näh-Bilanz einer Elternzeit und danach

Immer wenn Veränderungen anstehen, beschleicht mich eine leise Angst, ich könnte nicht mehr genug Zeit zum Nähen haben.

Im letzten Jahr war ich bereits vor der Geburt lange zuhause und hatte viel Zeit zum Nähen. Die Geburt des zweiten Kindes war da natürlich eine große Veränderung, die auf jeden Fall die Nähzeit reduzieren würde. Aber jetzt, nach der Elternzeit bin ich doch sehr überrascht, wie viele Kleiderstücke ich dann doch immer wieder zwischendurch genäht habe. Ich versuche mich mal an einer Liste. Mal sehen, ob ich noch alles zusammen bekomme.

In 7 Monaten Elternzeit habe ich genäht (Reihenfolge wie es mir in den Sinn kommt. Wahrscheinlich nach Relevanz):

  • 2 Martha Stillkleider
  • 1 Knotenkleid
  • 2 3 Leggings
  • 1 Weihnachtskleid
  • 2 Linden-Sweatshirts
  • 3 5 Langarmshirts für den Sohn
  • 2 Boxershorts für den Sohn
  • 2 Innenwindeln für die Tochter
  • viele Einlagen aus alten Handtüchern
  • 1 Sweatshirt für den Sohn
  • 3 Anzüge für die Tochter
  • 3 Bodys für die Tochter
  • 2 Leggings für die Tochter
  • 1 2 Leggings für den Sohn
  • 2 Wickelunterlagen
  • 1 Wetbag
  • 3 Langarmshirts
  • 3 Sweatshirts für die Tochter
  • 1 Babyshirt für die Tochter
  • 2 Frida-Jeans für den Sohn
  • 2 Schlafanzüge für die Tochter
  • 1 Erstausstattung für die Püppi vom Sohn
  • 1 Walk-Rock
  • 2 Romanit-Röcke
  • 1 Stoffbuch für die Tochter
  • 1 Sorgenfresserähnliches Tier für den Neffen
  • 3 Willkommensset
  • 1 Paar Puschen für den Sohn
  • 2 Trageeinsätze
  • 1 Kinderwagenmuff
  • 1 Paar Handschuhe für den Sohn
  • 1 Mütze für den Sohn
  • 1 Leseknochen
Hm, ob die Liste vollständig ist, kann ich jetzt natürlich nicht sagen. Aber ich weiß, dass ich immer Zeit zum Nähen finden werde. So ist das nämlich mit den Dingen, die einen wichtig sind: dafür findet sich immer Zeit und wenn es nur 10 Minuten sind, um den schnell noch den Saum zu nähen.

Jetzt bin ich seit 1,5 Monaten wieder arbeiten und die Nähmaschinen stehen trotzdem nicht still. Als ich am 22. April diesen Flamingostoff im Nähkontor sah, musste ich unbedingt ein Hemd für den Sohn daraus nähen. Nachdem der Stoff gewaschen war, mussten alle anderen Projekte hinten anstehen. Am 1. Tag habe ich den Schnitt kopiert, am 2. Tag habe ich zugeschnitten, am 3. Tag die großen Teile zusammen genäht, am 4. Tag die Kleinteile und am 5. Tag kamen die Knopflöcher und Knöpfe dran und somit war das Teil pünktlich zum warmen Wetter fertig.
Schnitt "Lenny" mit gekürzten Ärmeln (Ottobre 6/12)
Und pünktlich zu den aktuellen kalten Tagen habe ich dann auch den 2. Wollanzug für das Baby genäht. Der Zeitplan war wieder ähnlich. 1. kopiert 2. Zuschnitt 3. Grob 4. Rest 5. Knöpfe/Knopflöcher.

Der Schnitt ist der Kuschelanzug nach klimperklein in Größe 80. Wie empfohlen habe ich den Schnitt für Walk so abgeändert, dass ich die Weiter der Größe 86 beachtet habe und der Anzug passt super.

Ich kann mir für die Zukunft also merken: fürs Nähen habe ich immer Zeit.