Donnerstag, 31. Juli 2014

Jetzt ist der Junge schon 2

Nach dem ersten Geburtstagsshirt für meinen Sohn war mir eigentlich schon klar, dass das nicht das einzige seiner Art bleiben würde. Das Shirt mit der 1 habe ich meinem Sohn im vergangenen Jahr auch bevorzugt angezogen und schon im Dezember wusste ich, wie das 2. Shirt aussehen würde. 

Ich hatte den "Good old Time"-Jersey für einen Wickelbody bestellt, den ich für ein Dezemberbaby im Freundeskreis genäht habe. In weiser Voraussicht habe ich gleich etwas mehr bestellt. Beim Nähen des Bodys kam mir dann bereits die Idee mit der Tanksäule. Ich musste mich dann noch 6 Monate zusammenreißen, um nicht gleich loszunähen. 


Genäht habe ich wieder das Shirt 4/2013 in Gr. 92 diesmal mit gekürzten Ärmeln. Ich bin mal gespannt, ob es das ganze Jahr passen wird. Das erste Geburtstagsshirt haben wir noch bis Juni getragen (also der Sohn). Danach fand ich die 1 einfach nicht mehr angemessen und die Ärmel wurden langsam etwas kurz. Und außerdem bin ich jetzt schon ganz ungeduldig, welches Design sich Bora in den nächsten 6 Monaten ausdenken wird, um mich für das nächste Shirt zu inspirieren. 
Dass der "Schlauch" nicht lange ganz bleiben würde, hatte ich irgendwie schon geahnt. Um dem Vorzubeugen hatte ich extra einen Knoten ans Ende gemacht, damit er nicht so schnell durch die Naht rutschen würde. Am Ende brauchte es aber nur einen beherzten Ruck und schon war der "Schlauch" befreit und der Sohn hat ein neues Spielzeug... Jetzt baumelt der "Schlauch" eben frei. Wenn das dem Jungen besser gefällt, soll mir das recht sein. 

Dienstag, 1. Juli 2014

Ein neues Lieblings-Outfit

Auf dieses Outfit bin ich besonders stolz. Ich habe den Stoff an einem Freitag bei Frau Tulpe gekauft und schon eine Woche später war er vernäht und ich hatte ein neues Business-Outfit.
Das Outfit wirkt vielleicht etwas farblos, aber mit den richtigen Accessoires lässt es sich gut aufpeppen und beide Kleidungsstücke fügen sich so perfekt in meinen Kleiderschrank.

Die Bluse habe ich bereits 2 mal genäht - einmal in viel zu groß und einmal in der gleichen Größe wie diese Bluse (Juni/Juli - Bluse "Zelt" und "kleines Zelt"). Anfangs fand ich den Blusenschnitt zu unförmig und doch habe ich die Bluse "kleines Zelt" immer wieder angezogen. Mit der Zeit hat sich meine Einstellung zu weiten Schnitten auch geändert. Entscheidend war dabei tatsächlich eine Videoaufnahme von mir. Denn während ich mich vor dem Spiegel drehte, sah ich die Passform immer sehr kritisch. Von der Seite betrachtet sieht so eine weite Bluse doch schnell nach "schwanger" aus. Aber auf dem Video wirkte es ganz normal. Es war halt ein weites Kleidungsstück und ich fühlte mich darin wohl. Daher habe ich beschlossen, dass das jetzt mein Blusenschnitt ist. Ich werde ihn noch in weiteren Farben und auch mal aus Jersey probieren. Da es sich hierbei um ein Schnittmuster aus der "Meine Nähmode" (Modell 12 1/2013) handelt, muss ich mir noch nicht einmal zwingend selbst den Kopf darüber zerbrechen, wie man den Schnitt noch verändern könnte, da es gleich 5 Modell-Variationen im Heft gibt.

Hier noch eine Detailaufnahme des Blümchenstoffs. Das Schrägband ist auch von Frau Tulpe. Ich fand es so schön, dass ich gleich ein paar Meter mehr mitgenommen habe.

Bei dem Rock handelt es sich um meine 2. "richtige" Amy. Nachdem meine Winter-Amy irgendwann so weit war, dass ich den kaputten Reißverschluss einfach raustrennen konnte und die Seitennaht komplett nähte, habe ich meine ungefütterte Sommer-Amy nun eine Größe kleiner genäht. Besser wäre aber gewesen, ich hätte mal ein bisschen gemessen. An der Hüfte hätte ein Zentimeter mehr nicht geschadet und der Bund ist immer noch etwas weit, wenn ich sie wie auf dem Bild auf Taille trage.
Die Sommer-Amy ist aus dem gleichen Fischgrätstoff, wie mein Blazer und mein erster seriöser Rock. Leider finde ich die ausgestellte Form nicht sehr geeignet, um den Rock gemeinsam mit meinem Blazer zu tragen. Aber ich habe bei meinem letzten Besuch bei Frau Tulpe gleich 3 Meter mitgenommen und ich möchte aus dem Rest noch einen gefütterten Rock und ein paar Shorts nähen.

Ich finde es sehr gut, für mich einen "Basic-Stoff" gefunden zu haben. Mir wird das auch überhaupt nicht langweilig. Viel mehr erfreue ich mich an der Tatsache, dass sich meine Kleidungsstücke so gut kombinieren lassen. Außerdem ist mir vor kurzem aufgefallen, dass ich am Anfang meines Nähhobbys am liebsten ausgefallene Stoffe zu einfachen Kleidungsstücken vernäht habe. Jetzt greife ich lieber zu unscheinbareren Stoffen und erfreue mich an der Kunst des Nähens. Also an der Möglichkeit ein Kleidungsstück sorgfältig zu fertigen. Zumindest bei Webware - bei Jersey ist bei mir weiterhin jeder zweite Gedanke während des Nähens/ Zuschneidens "Das sieht kein Mensch"...