Donnerstag, 18. Juli 2013

Chaos in der Nähschublade

Im Wohnzimmer habe ich eine Schublade für alle angefangenen Projekte. Wenn ich abends nähen möchte, suche ich mir im Schlafzimmer alles zusammen, was ich dafür brauche, bevor wir das Baby Kind schlafen legen. Soweit die Theorie. Meist habe ich etwas vergessen und beginne dann mit einem anderen Projekt, für das ich alles da habe oder zumindest mache ich soweit ich eben mit den vorhandenen Ressourcen komme. Ist der Abend beendet, wandert dann alles wieder zurück in die Schublade. Und zwar alles oben drauf. Und wenn ich etwas suche, dann krame ich es von ganz unten hervor und stopfe anschließend alles wieder hinein, damit die Schublade auch wieder zugeht. Die Schublade ist voll und es herrscht Chaos.

Dieses Chaos scheint derzeit auch den Rest meines Lebens zu bestimmen. Was hatte ich große Pläne für die Elternzeit! Meinen Allround-Rock wollte ich nähen, eine Berberhose, ein Tanktop oder zwei oder drei... Gefühlt habe ich nix genäht. Aber an mangelnder Freizeit liegt es nicht. Ich habe ein Buch (560 Seiten) in drei Tagen gelesen! Ich habe in den Tag hineingelegt, so gut das mit einem fast Einjährigen möglich ist.

Wahrscheinlich wird es hier wieder mehr zu lesen geben, wenn ich wieder arbeiten gehe und meine Gedanken wieder klaren Bahnen folgen. Bis dahin läuft hier der Countdown (im Stillen) und das erste Geburtstagsshirt wird genäht.

Bis dahin.
Viele Grüße!

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