Mittwoch, 20. Februar 2013

Tragebild im doppelten Sinne

Mein grünes Basic-Shirt ist schon jetzt ein Lieblingsteil. Erst eine Woche fertig und schon zweimal im Trockner gewesen. Und das gewisse Extra an roter Farbe kann man ganz easy mit dem entsprechenden Accessoire nachrüsten. Wie hier auf meinem Tragebild ganz gut zu erkennen:

Mein Baby trägt sein neues Apfelshirt nach Ottobre 4/2012 Modell 1 in Größe 74.

Da ich Knöpfe hinten im Nacken nicht sehr praktisch finde, habe ich das Shirt entsprechend abgeändert und wieder zwei Knöpfe auf der Schulter angebracht. Diesmal habe ich auch die richtige Seite (linke Schulter) gewählt.

Bei meinem ersten Versuch mit dem Recycling-Shirt habe ich mir ja noch fast den Kopf zerbrochen, bei der Überlegung, wie die Knöpfleiste in den Schnitt kommt. Diesmal habe ich das Shirt einfach ganz normal zugeschnitten und an die Schulternaht einen separaten Jerseystreifen genäht. Dabei ist der untere doppelt gelegt und der obere einfach. Beide Streifen habe ich zusätzlich mit Vliesline verstärkt. Die verwendeten Jerseydrücker sind von 3exter.se und wurden in der Ottobre 6/2012 zum Beispiel auch für den Body verwendet. Das ist jetzt meine 4 Variante auf der Suche nach dem idealen Druckknopf. Ich werde mal einen Extrabeitrag zu meinen Erfahrungen veröffentlichen. Kurz kann ich schon mal sagen, dass die Drücker mit der Prymzange und den Aufsätzen der Prym Jerseydrücker 10mm montiert werden können. Bei meinem Shirt hatte ich nur große Probleme, weil ich den vorderen Knopf am Bündchen angebracht habe und die Stoffschicht dicker ist als die kleinen Zähnchen. Ansonsten gefallen mir die bunten Druckknöpfe ausgesprochen gut und sie wurden auch fix aus Schweden geliefert.

Und weil Äpfel allein noch keine Mahlzeit sind, gibt es auch noch eine Banane:
Das Applizieren hat wieder großen Spaß gemacht. Mittlerweile bin ich schon recht fix beim Einbau der Stopfnadel und beim Nähen dank Vliesofix.

Als ich das Shirt in Größe 74 zuschnitt, dachte ich noch, dass mein Baby darin zunächst wohl aussehen würde, wie ein Schluck Wasser. Aber weit gefehlt. Das Shirt sitzt eigentlich recht gut und da der Stoff nicht sehr dehnbar ist, ist es sogar schon etwas schwierig anzuziehen. Oh je, langsam glaube ich, je mehr Mühe ich mir mit einem Kleidungsstück für mein Baby gebe, desto kürzer wird es passen.

Sonntag, 17. Februar 2013

SWAP Sunday #2: Februar: check

  Dass ich das Shirt schnell fertigstellen würde, war ja eigentlich keine Frage. Diese Woche brauchte ich nur die Coverlock auf Grün umfädeln und den Hals- und Saumabschluss je einmal umrunden. Das ging ganz fix. Dann noch schnell das Label angebracht - wobei das immer eine Aufgabe ist, die nicht so schnell erledigt ist. Ich bin da immer etwas unschlüssig bezüglich des Wo? und Wie? - dieses Mal habe ich mich für hinten unten links entschieden.


Leider hatte ich noch keine Zeit für ein Tragefoto, aber das versuche ich in der nächsten Woche nachzuholen. Vielleicht schaffe ich es ja sogar mal wieder zum Me-Made-Mittwoch. Dass ich mein Shirt tragen werde, ist eigentlich keine Frage. Ich finde es einfach toll und erfreue mich beim Tragen an der perfekten Ärmellänge. Das ist bei so kleinen Menschen, wie ich einer bin (1,55m) ja immer so eine Sache.

Genug zum Shirt. Es ist ein Shirt - da gibt es ja jetzt auch nicht wirklich viel zu sagen. Da ich mein Februar-Projekt also bereits Mitte des Monats beendet habe (ich habe zur Zeit kein einziges Ufo rumliegen), habe ich jetzt noch Zeit, mir Gedanken zu machen, wie es weitergehen soll. Beim Blick in den Kleiderschrank kann ich sagen, dass ich wirklich genug Röcke habe. Mein Blazer-Rock hat zwar keine Taschen, dafür aber mein Blazer. Es besteht daher doch kein wirklicher Bedarf für einen Taschenrock aus Fischgrätstoff. Bürotaugliche Jacken habe ich allerdings bis auf meinen Blazer kaum. Ich bin eine große Frostbeule und scheue mich auch nicht, meine Fleecejacke über der Bluse zu tragen (ich arbeite in der IT - zum Glück gibt es keinen Dresscode). Aber ein wenig mehr Stil wäre schon schön. Im März wird es also mit großer Wahrscheinlichkeit die Strickjacke aus der Burda geben. Die Zeitschrift habe ich schon gekauft. Meine erste Burda seit zwei Jahren! Mit zwei Jahren mehr Näherfahrung erscheinen mir selbst meine beiden alten Exemplare (2 & 3/11) in einem ganz neuen Licht. Ich bin erneut versucht, meinen Plan weiter umzuändern und noch Modelle aus der aktuellen Ausgabe mit aufzunehmen. Zum Beispiel das Etuikleid - das wäre schon toll und mit dem Schlitz kann man ja vielleicht sogar Fahrrad fahren. 

Oh, ich schweife ab. Einen Stoff für die Strickjacke habe ich auch im Auge: Leinen Jersey von Siebenblau. Der hat eine wirklich schöne Struktur und fühlt sich toll an. Aber noch ist Februar und nächste Woche beginnt nun schon meine letzte Woche mit Baby daheim. Dann ist der Papa dran und ich werde wieder arbeiten. Mal sehen, wieviel Zeit mir dann noch bleibt. Am besten ich kopiere mir schon mal den Schnitt...

Mittwoch, 13. Februar 2013

Schlaf, Baby schlaf!

Ich habe einen Schlafanzug genäht! Einen mit durchgehender Knopfleiste!

Eigentlich habe ich mir beim Durchblättern meiner Ottobre-Hefte bei den Modellen mit zuvielen Druckknöpfen immer nur gedacht, dass es zwar schön wäre, einen Schlafanzug zu nähen, aber bei sovielen Druckknöpfen würde ich ja die Krise bekommen. Und dann noch diese ewig lange, zu versäubernde Kante - nee, das ist nix für mich.

Bis Größe 68 habe ich noch ziemlich viele Leihsachen, weshalb die Notwendigkeit auch nicht besteht. Aber ab Größe 74 habe ich quasi nix, weshalb ich schon beschlossen hatte, dann eben doch mal was zu kaufen. Es ist schon komisch, dass ich mir eigentlich nie vorgenommen hatte, ausschließlich zu nähen, aber ich kann mich zum Kauf einfach nicht überwinden. Und dann sah ich die Schlafanzüge von Christina - gleich zwei! Die Ottobre (1/2012) hatte ich auch da. Also nähte ich erst einmal drei Bodys - da gibt es auch ne Menge Kanten einzufassen und Druckknöpfe zu montieren.

Und als ich damit fertig war, die Kanteneinfassung mit Covernaht ganz hübsch geworden ist und die Druckknopfmontage langsam ins Blut übergegangen war, war ich bereit für 170 Zentimeter einzufassende Kante und 13 Druckknöpfe.

Die Stoffwahl ist mir nicht schwergefallen. Glücklicherweise war in Kirstins Paket (Vielen lieben Dank noch einmal nach Bremen) ein recht großes Stück des Jerseys, den ich bereits für meinen ersten Body verwendet hatte. Nachdem dieser Stoff das erste war, das die Haut meines zarten, neugeborenen Babys bedeckte, habe ich eine ganz besondere Beziehung zu diesem aufgebaut. Und was liegt da näher, als einen Schlafanzug zu nähen?

Da bei den gekauften Schlafanzügen die Ärmel immer hochgerutscht sind, habe ich hier einfach noch Bündchen dran genäht. Somit sind die Ärmel extralang und durch das schmale Bündchen rutscht der Ärmel nicht mehr. Bei den Füßen gibt es ja kein Entrinnen. Allerdings ist die Größe 74 noch echt groß. Mein Baby misst gerade 68 Zentimeter und so groß ist auch der Schlafanzug, wie ich versucht habe mit dem Maßband auf dem ersten Bild deutlich zu machen. Aber jetzt ist der Schlafanzug fertig und da wird er auch getragen. Zu groß schadet ja nicht, erst recht nicht nachts ;-)

Wie man sieht: unten ist noch viel Luft und die Ärmel passen prima. Und jetzt möchte ich gleich noch einen nähen, denn die anderen Schlafanzüge mag ich meinem Baby gar nicht mehr anziehen... Beim nächsten Mal würde ich aber nicht beide Beine mit Knopfleiste machen. Zurzeit knöpfen wir die Beine noch gar nicht auf und eigentlich reicht es auch, wenn man eins aufknöpfen kann.

Sonntag, 10. Februar 2013

SWAP Sunday #1

Ich habe mir mal von Ulrike die Idee des "SWAP Sunday" geborgt. Mal sehen, ob ihr nun hier an dieser Stelle wirklich jeden Sonntag etwas zu meinem aktuellen Fortschritt lesen könnt. Ich nehme es mir mal vor. Und heute ist Sonntag - also gucken wir mal, wie es so steht.

Vergangenen Samstag habe ich mir grünen Stoff für ein Shirt gekauft. Im Laufe der Woche habe ich überlegt, welches Shirt ich nun nähen soll. Die erste Idee war einfach eine Joana zu nähen. Ich habe bisher nur eine langärmelige Joana genäht und das Shirt so gut wie nie angehabt. Mittlerweile ist es auch schon zurück in die Stoffkiste gewandert. Es gibt sicherlich viele Gründe, warum ich das Shirt nicht getragen habe. Der weiße Jersey war zu durchsichtig - um nur einen zu nennen. Diese Negativ-Erfahrung war es aber, warum ich mich gegen den Schnitt entschieden habe. 

Meine Wahl fiel dann auf Modell 8 "Patchwork" aus der Ottobre 5/2012. In dieser Zeitung sind drei Shirts enthalten, die alle Ärmel und Rückenteil gemein haben und sich nur durch das Vorderteil unterscheiden. Modell 11 "Cool Grey" hatte ich bereits für das gelbe Shirt verwendet.

Hier mein aktueller Zwischenstand:

Es sieht ja schon recht fertig aus. Da ich Bündchenware im gleichen Farbton hatte, wollte ich diese natürlich auch verwenden und änderte daher den Arm-, Bund- und Halsabschluss entsprechend. Während des Zuschnitts dachte ich mir die ganze Zeit, dass ich an irgendeiner Stelle noch ein wenig Rot unterbringen müsste. Bei meinem Lieblingskleid habe ich auch mit einer roten Paspel und Kordel einen kleinen Akzent gesetzt. Da ich mich aber nicht entscheiden konnte, wie ich es nun machen möchte und außerdem sollte es so dezent sein, dass das Shirt auch weiterhin leicht zu kombinieren ist, habe ich es am Ende doch gelassen.

So ein Basic-Shirt ist wirklich schnell genäht. Wahrscheinlich hilft mir hier auch die Erfahrung, die ich mit den Babysachen sammeln konnte. Ruck-zuck waren die Teile mit der Overlock zusammengenäht. Nun möchte ich zumindest am Halsausschnitt die Nahtzugabe noch mit einer Covernaht sichern und eventuell auch am Bund. Am Bund stellt sich dann wieder die Frage, ob ich nicht vielleicht eine rote Covernaht wähle. Dann hätte ich wieder das gewisse Etwas. Ihr seht - ein wirklich schlichtes Basicteil zu nähen ist allein aus dem Grund nicht so einfach, dass man die ganze Zeit versucht ist, doch noch ein witziges Detail einzufügen. Ich kann mich nur schwer an der Einfachheit erfreuen. Aber ich freue mich sehr, dass die Ärmel genau die richtige Länge oder sagen wir besser Kürze haben.

Im Übrigen liegt der Jersey auf 175cm. Es ist also noch genug für Babykleidung übrig, da ich alle Schnittteile nebeneinander legen konnte. Eine Anleitung für einen Mitwachsbody habe ich auch schon gefunden. Allerdings ist der Stoff nicht sehr dehnbar, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn für einen Body verwenden möchte. Wahrscheinlich werde ich einfach grüne Langarmshirts für meinen Baby nähen.

Und sonst? Ja, ansonsten bin ich gerade dabei in meinem Kopf und auch in meinen Notizen die Pläne für meinen SWAP so richtig schön durcheinander zu bringen. Es gibt so viele schöne Schnitte, die ich am liebsten alle direkt im nächsten Monat unterbringen möchte. Ich glaube, das wird nix mit dem Fischgrät-Rock im März. Ich habe nämlich diesen Schnitt für einen Cardigan aus Jersey gefunden und eine Strickjacke brauche ich unbedingt noch. Ist ja klar ;-)
Bildquelle: burdastyle.de

Mittwoch, 6. Februar 2013

Ganz der Papa und ein klein bisschen Mama

Beim Zuschnitt und beim Nähen stelle ich immer wieder fest, dass mir Recycling-Projekte eigentlich keinen großen Spaß machen. Die Arbeit mit neuem, kuschelweichen Bio-Jersey ist einfach viel schöner. Aber wenn ich danach die Sachen an meinem Baby sehe, finde ich immer wieder aufs Neue, dass es sich gelohnt hat.
Hier mein Baby also mal ganz wie der Papa in Jeans und T-Shirt:

Sowohl T-Shirt als auch die Jeans waren mal ganz groß. Bis zur Miniaturausgabe war es aber ein langer Weg. Und leider war die Schere wie immer schneller als die Kamera, weshalb es wieder einmal keine Vorher-Nachher-Bilder gibt. Begnügen wir uns also mit dem Nachher.

Fangen wir mal bei der Jeans an. Aus Papas alter Hose wurde hier die Babyjeans Modell 7 Ottobre 4/2012. Der Schnitt sieht eigentlich vor, dass Vorder- und Hinterteil im Stoffbruch zugeschnitten werden. Das ist bei meinem Recyclingprojekt aber nicht möglich gewesen, darum habe ich die beiden Schnittteile jeweils an der Seitennaht angelegt. Außerdem habe ich versucht, die Teile so aufzulegen, dass die interessanten Falten der Kniepartie an einer günstigen Stelle sind. Die verwendeten Bündchen stammen von einem alten Pulli von mir. Die Beinbündchen sind die originalerhaltenen Armbündchen.


Die Knieflicken habe ich weggelassen. Die Hose entstand bereits Mitte November. Damals war der Gedanke ans Krabbeln noch weit entfernt. Da mir der Anblick der Hose etwas fad schien, habe ich mit Jeansgarn noch Fake-Taschen und Hosenstall angebracht. Die erhoffte Wirkung habe ich aber leider nicht erzielt. Das nächste Mal würde ich die Fake-Taschen so nähen, wie bei der Trägerhose mit etwas Bündchenware dazwischen. Oder sogar gleich richtige Taschen. Die Hose ist in Größe 68 und durch die Weite groß genug für Taschen, die ein Taschentuch beherbergen könnten. Die Tasche auf der Rückseite ist noch original von der großen Jeans erhalten. Es handelt sich dabei um die kleine 5. Tasche, die sich bei einer 5-Pocket-Jeans vorn rechts befindet. Ich habe sie einfach ausgeschnitten, so dass das Originalgarn ebenso erhalten blieb.

Für das T-Shirt habe ich den Body-Schnitt genutzt, den ich sowieso gerade rumliegen hatte (Bert Ottobre 1/2012 Gr. 74). Da der Stoff bei einem Recycling-Projekt nun mal begrenzt ist, habe ich für den Halsausschnitt einmal die Knopfvariante probiert. Das ist gar nicht so schwer, wie ich dachte. An der Vorderseite habe ich dazu die Nahtzugabe etwas mehr als verdoppelt, mit Fliesline verstärkt, mit der Overlock versäubert und umgeschlagen. An der rückwärtigen Schulter habe ich ein zusätzliches Jerseystück angenäht.
Ich muss zugeben, dass diese Verschlusstechnik wirklich komplett improvisiert ist. Beim Nähen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, gar nicht so richtig zu wissen, was ich da eigentlich tue. Aber mutig wie ich bin, machte ich einfach weiter und hoffte, dass das dann am Ende schon irgendwie geht. Und siehe da: es geht.
Halsausschnitt und Ärmel habe ich diesmal mit Falzgummi eingefasst. Ursprünglich hatte ich mir diesen im Herbst gekauft, da ich mir endlich mal ein paar Schlüppis nähen möchte. Dazu ist es aber bisher noch nicht gekommen. Aber ich kann schonmal sagen, dass die Arbeit mit Falzgummi wirklich Spaß macht und das Einfassen recht fix von der Hand geht.

Samstag, 2. Februar 2013

#SWAP# Februar - es geht los mit einem Shirt

Endlich! Es ist Februar und ich beginne, meinen Plan in die Tat umzusetzen. Wie ich bereits geschrieben hatte, möchte ich die Stoffe projektbezogen und auch erst in dem tatsächlichen Monat lokal kaufen. Somit war heute erst einmal Zeit zum Shoppen. Der schönste Teil, wenn ihr mich fragt. Aber nicht unbedingt der leichteste.

Auf den Joana-Schnitt wollte ich mich dann doch nicht mehr beschränken und blätterte gestern Abend noch in meinen Ottobre-Heften. Ich suchte mir diverse Schnitte aus, mit dem Plan die Entscheidung dann beim Kauf zu fällen. Quasi vom Stoff inspiriert. Heute zur Mittagsschlafzeit betreute also der Papa das Baby und ich wollte mir reichlich Zeit nehmen, um den richtigen Stoff zu finden. Reichlich Zeit in einem Stoffgeschäft zu verbringen, ist allerdings nicht ganz ungefährlich und das merkte ich schon kurze Zeit, nachdem ich bei Siebenblau über die Türschwelle trat. Die Jerseystoffe riefen mir zu "Nimm mich! Ich bin kuschelweich." Webware versuchte mich zu verführen mit Ausrufen wie "Ich wäre eine prima Bluse. Das Shirt kannst du später immer noch nähen." Während ich vor dem Regal stand, versuchte ich mich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass ich jederzeit wiederkommen könnte, NACHDEM ich mein Shirt genäht habe.

Im Regal sah ich dann einen grünen Single-Jersey mit dem exakt passenden Feinbündchen. (Leider gibt es den Stoff im Onlineshop nicht, sonst hätte ich ihn hier verlinkt. Aber dieser geringelte Interlock hat auch das gleiche Grün, welches auf meinem Foto nicht ganz naturgetreu rüberkommt) Alleine die Tatsache, dass es Bündchen und Jersey im selben Farbton gab, ließ meinen Kopf rattern - Was könnte ich damit machen? Langarmshirt oder doch ein T-Shirt? Joana? Kurz - ich weiß es noch nicht.

Bei der Länge habe ich aber gleich ein paar Zentimeter mehr genommen. Denn was ich schon ganz bestimmt weiß: Aus dem Rest wird ein Body (wenn es reicht) oder ein Langarmshirt mit appliziertem Apfel. Eine andere Kundin erzählte nämlich, dass sie ihrem Kind ein Apfelbaumkostüm genäht hat (Filzäpfel auf grünem Shirt) und das BRAUCHT mein Sohn unbedingt ;-) Und wenn der Stoff gut reicht, versuche ich das gleich mal mit der Mitwachs-Option.

Aber jetzt erst einmal wieder auf mein Shirt fokusieren. Ich hätte eigentlich gern ein Langarmshirt, bin mir aber nicht sicher, ob das vielleicht zu viel grün sein könnte. Was meint ihr: doch lieber ein T-Shirt?