Mittwoch, 23. Januar 2013

Dezember-Rückblick


Als ich im letzten Jahr beim Weihnachtskleid Sew Along mitgemacht hatte, war bereits klar, dass ich das Kleid nicht sehr oft im folgenden Jahr tragen würde. Aus diesem Grund war mein einziger Wunsch, dass mir das Kleid zum nächsten Weihnachtsfest wieder passen würde und ich es ein zweites Mal als Weihnachtskleid tragen könnte. Im November streifte ich dann mutig das Kleid über und stellte überrascht fest, dass ich tatsächlich wieder hineinpasste. Die Freude währte jedoch nur kurz, da ich schnell feststellen musste, dass die Glendora alles andere als stilltauglich ist.

Im Vorweihnachtstrubel mit einem 4 Monate altem Baby ein Kleid für mich zu nähen, hielt ich für ausgeschlossen. Es ist sicherlich machbar, aber mir war mehr nach Entspannung. Daher beschloss ich mal wieder nicht für mich zu nähen, sondern mein Baby besonders knuffig einzukleiden. Und was liegt da näher, als ein Weihnachtsmann-Outfit? Theoretisch wäre der Babyanzug Anton sehr gut für diese Aufgabe geeignet, allerdings wollte ich nicht nur für die drei Weihnachtstage einen Anzug nähen. Deshalb entschied ich mich für eine Kombi aus Pulli und Hose. Beide Teile einzeln sind somit auch nach Weihnachten noch tragbar. Der Pulli ist mal wieder White Rabbit aus der Ottobre 1/2011 aus schönem roten Sweatshirtstoff (gekauft im Nähkontor) mit weißen Bündchen. Die Hose ist aus der Zwergenverpackung kombiniert mit den Bündchen der Babyjeans aus der Ottobre 4/2012 genäht in Babycord ebenfalls aus dem Nähkontor. Beides in Größe 68. Dazu gab es noch eine Mütze nach eigenem Schnitt mit einer Bommel, die Babys Schulkind-Cousine für ihn gemacht hat. Das war quasi ein familieninterner Auftrag :-)
Das Bild entstand genau vor einem Monat am 5-Monatstag :-)


Das Outfit war dann recht schnell fertig und ich machte mir langsam Gedanken, was ich denn nun eigentlich am Weihnachtsabend anziehen möchte. Mein Kleiderschrank machte mich nicht sehr zufrieden und plötzlich entschied ich mich doch noch dafür ein Kleid für mich zu nähen. Ein Knotenkleid nach Onion sollte es sein. Es waren noch 10 Tage bis Heiligabend und ich war hochmotiviert. Das Kleid war dann auch innerhalb von drei Tagen zugeschnitten, genäht, gesäumt und fertig. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie stolz ich dann unterm Weihnachtsbaum saß. Und es hat sich gelohnt. Mag sein, dass der Schnitt nicht unbedingt Figur zaubert (ich habe am Rücken die Kräuselung schon gegen Abnäher ersetzt), aber er ist einfach unheimlich bequem. So bequem, dass man am Ende des Tages gar nicht das Bedürfnis hat, das Kleid auszuziehen. Nur die Strumpfhose ;-) Für mich ist das Kleid die perfekte Alternative zur Rumlümmelhose. Quasi die Jogginghose für Anspruchsvolle.
 Nachdem das Kleid also eine Woche vor Weihnachten ebenso abgehakt war, erhielt ich noch einen Eilauftrag vom Weihnachtsmann. Für meinen Neffen hatte ich zum Geburtstag (er ist im Dezember geboren) ein Revoluzzza-Monster, Hemd-Fred genannt, genäht. Als ich zu Ostern versehentlich einen Monsterhasen zum Leben erweckte, dachte ich, wenn ich gleich ein Monster nähe, kann ja nix schief gehen. Außerdem wird auch der Hase von meiner Nichte innig geliebt, so dass ich meinen Neffen nicht benachteiligen wollte. Aber wie das dann eben so ist, die Nichte wollte auch noch ein Monster. Und da es wirklich Spaß macht, diese süßen Kerlchen zu gestalten, nähte ich dem Hemd-Fred noch eine Freundin.



Soweit mein kleiner Rückblick auf den Monat Dezember. Für das Jahr 2013 habe ich mir auch schon was überlegt. Eine kleine Vorschau wird es dazu im Januar (Ups, der ist ja schon fast wieder vorbei) noch geben. Nur soviel: ich habe einen Plan :-)

1 Kommentar:

  1. Das Kleid sieht super aus! Steht dir toll!
    Ich bin gespannt auf deinen Plan! Gut, dass der Jänner nicht mehr allzu viele Tage hat ;)

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