Dienstag, 17. April 2012

Sommer ich komme - ich hab ja ein Kleid!

Mit diesen Worten möchte ich mich verabschieden vom April. Wir sehen uns im Mai wieder.
Jetzt wo mein diesjähriges Sommerkleid schon im April fertig ist und nicht wie im vergangenen Jahr erst im Juli, kann der Sommer ruhig auch mal eher kommen und darum wird in den nächsten zwei Wochen hier erst einmal tote Hose sein. Mein Babybauch und ich liegen jetzt erst einmal eine Weile am Pool rum :)

Und damit mir die Hitze nicht zu schaffen macht, packe ich mein neues grünes Kleid aus schönem weich fließenden Elastik-Jersey ein.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Bild bearbeitet mit Pic Monkey
Wenn ich wieder da bin, gibt es hoffentlich noch viele andere Fotos von mir im grünen Kleid.

So sah das im letzten Jahr aus:
Sommerkleid vor Teide
Viele Grüße und bis bald :)

Schnitt neues Kleid: Burda 06/2010 Mod. 132
Stoff: grüner Elastik-Jersey

Montag, 9. April 2012

Drei Posts in einem

Es ist einiges bisher noch ungezeigt geblieben und dabei schon wieder Neues hinzugekommen, dass ich eigentlich drei Einträge schreiben könnte. Aber es sind noch so viele andere Projekte in der Warteschlange, dass ich einfach mal zusammen fasse.

Es wurde natürlich genäht. Fürs Baby. Aus dem Buch Simple Sewing For Baby. Hella hatte auf ihrem Blog bereits gezeigt, was sie aus dem Buch genäht hat und ich alte Nachmacherin musste das Buch dann natürlich auch unbedingt und sofort haben. Obwohl ich eigentlich wichtigere Sachen zu nähen habe, wie zum Beispiel bequeme Sachen für mich... Aber die Bilder in dem Buch sind wirklich so bezaubernd, dass man unbedingt loslegen muss, auch wenn es das Baby sowieso noch vier Monate in Mamas Bauch bequem hat. Den Anfang machten der Pucksack und ein Schmusetuch. Beides aus wunderbar weichem Biofleece.
Anja hatte mich zu meinem letzten Eintrag gefragt, was man denn aus Jersey-Resten so machen könnte. Auf dem Schmusetuch kann man erkennen, dass sich der auch prima zum Applizieren eignet. Hier habe ich für den Elefant ein Stück von dem restlichen Sweatshirtstoff meines Blazer genommen. Die raue Seite ist dabei oben. Das rote Herz war mal ein alter Pulli. Der ist so oft gewaschen wurden, dass da bestimmt nix mehr färbt.
Für den Pucksack habe ich einen festen Baumwollstoff von Ikea verwendet. Ich habe das Gefühl, mit dem Pucksack könnte das Baby auch gut auf dem Schlitten mitfahren ;) Der Klettverschluss zum Verschließen muss noch angebracht werden. Ich hatte nur schwarzes Klettband da und außerdem überkamen mich plötzlich Sorgen bezüglich Ökotex-Standard und so. Aber das Problem muss ja nicht heute gelöst werden.

Außerdem war ich am Osterwochenende auch gemeinsam mit meiner 8-jährigen Nichte kreativ. Das war mal eine ganz neue Erfahrung. Ich wollte ihr zum Geburtstag etwas Selbstgemachtes schenken, bei dem sie auch selbst kreativ werden kann. Die Bücher von Suki habe ich schon auf einigen Blogs gesehen und es schien mir genau das Richtige. Als ich dann die Super cool Iron-Ons fand, war die Sache geritzt. Ein passendes weißes Basic-Shirt habe ich aber doch gekauft und nur leicht gepimpt, mit einem kleinen Webband und einem kleinen roten Herz unten rechts auf dem Rücken. Leider habe ich vergessen, es ausreichend zu fotografieren. Hier aber das Resultat:
Eine ganz neue Erfahrung war es deshalb, weil ich mich doch echt zurückhalten musste, nicht zu viel Einfluss zu nehmen. Meine Nichte hat einen großen Hang zur Symmetrie und ich bin eher der asymmetrische Typ. Sie hat sich dann für einen Katzenkopf inklusive Name und ein paar Regentropfen entschieden. Dass die Buchstaben nicht schnurgerade sind, war mein Einfluss. Ich finde es einfach schrecklich, wenn etwas leicht schief ist und das ganz exakte Arbeiten ist mir einfach zu mühsam ;) 
Die abgebildete Katze ist übrigens Mausi und somit hat meine Nichte nun ein Fan-Shirt. 
Ich war sehr überrascht über das Ergebnis und meine Nichte sehr stolz.  

Die letzten beiden Tage habe ich dann noch für mich genäht. Mein Umstandsshirt ist fertig geworden. Es ist aber noch etwas weit, darum zeige ich es später mit größerem Bauch. Außerdem habe ich mir eine neue Tasche nach einem kostenlosen Burdaschnitt genäht, den ich über Alessas Blog gefunden habe.
Meine alte Tasche ist ziemlich schmutzig von meinem Fahrradschloss (beides zusammen im Fahrradkorb/ in der Fahrradtasche) und ich habe das Fahrradfett beim Waschen nicht so gut herausbekommen. Aus diesem Grund habe ich mich für eine dunkle, schnörkellose Tasche entschieden, gefüttert mit einem glatten, dünnen Stoff, der bei Stoffe.de als Hemdenstoff verkauft wurde, aber überhaupt nicht meiner Erwartung entsprach. Damit in der Tasche nicht alles wild durcheinander gerät, habe ich zwei Taschen eingenäht. Eine in Größe des Mutterpasses und eine für meinen Schlüssel. Da der Regen in Berlin noch nicht angekommen ist, hatte ich sogar schon die Gelegenheit die neue Tasche spazieren zu führen.

So und nun werde ich mich noch einmal meinen Stoff-Fitzelchen widmen und zwei Tauschpakete für me.anna und Steffi zusammenstellen. :)

Montag, 2. April 2012

Meine Verwendung für Stoff-Fitzelchen


Stoff-Fitzelchen
Beim Zuschneiden bleibt immer Stoff übrig, mal mehr, mal weniger. Immer bleiben aber auch recht kleine Fitzelchen übrig. Ab welcher Größe hebt ihr Reststückchen auf und wenn ja wie? Und warum? Was macht ihr mit den Resten?

Dieses Nähfragezeichen kommt ja gerade wie gerufen, denn bei mir ist das gerade ein ganz brandaktuelles Thema.
Als ich Ende Februar in Hamburg war, habe ich bei der Glücksmarie zwei "Zuckertüten" voller Stoffreste für Applikationen mitgenommen. Ich liebe Stoffreste und noch mehr liebe ich es, wenn ich sie von vielen verschiedenen Stoffen habe. Auf der Tüte stand jedenfalls der Hinweis: mindestens 10x10 und maximal 15x22 Zentimeter. 
Ich habe in meinem Bücherregal "Das etwas andere Nähbuch" stehen und darin wird empfohlen, Stoffreste nicht wegzuwerfen. Diese Empfehlung hat bei mir dazu geführt, dass Reste immer in eine Tüte gewandert sind. Darin zu Stöbern erinnerte aber auch eher an "Im Müll wühlen". Ich hatte wirklich alles aufgehoben und wenn es nur ein langer, schmaler Streifen war. 
Letzte Woche habe ich dann die "Zuckertüten" mal genauer unter die Lupe genommen und jeden Stoffflicken fein säuberlich gebügelt. Danach habe ich mir mein 15x30-Zentimeter-Lineal genommen und alle Stoff-Fitzelchen aus meinem "Abfallbeutel", die nicht mindestens 10x10 Zentimeter waren, weggeworfen. Es sei denn, es waren Eulen oder Elefanten drauf. Jedes heile Tierchen ist es wert, aufgehoben zu werden :)
Und jetzt habe ich eine schöne Kiste mit gebügelten Flicken. Da darunter auch viele doppelte Stoffflicken sind, kam mir dann die Idee, dass man doch einen Stoffflicken-Tausch veranstalten könnte. Wer Lust auf einen Tausch hat, der kann sich gern bei mir melden und ich fülle eine hübsche "Zuckertüte" :)

Ja, und jetzt noch ein kleines Beispiel, was ich mit den Resten mache:
Ich individualisiere mein Telefon. 
Ich bastle Gutscheine
Ich gestalte Grußkarten
Ich nähe Untersetzer
Ich erschaffe wilde Kreaturen

Und was die anderen so mit ihren Stoffresten anstellen, haben sie der lieben .Meike verraten. Hier ist das Näh-? #34.