Mittwoch, 28. März 2012

Me Made Mittwoch #17: Frühlingsfrisch

Endlich mal wieder was Neues am MeMadeMittwoch und auch wirklich gestern erst fertig geworden.
Am Montag hüpfte der Stoff in meinen Nähkarton und am Dienstag sprang tatsächlich ein Rock heraus. Und das ist wirklich mal ein gaaaanz einfacher Rock. Kombiniert habe ich ihn mit meinem Burda-Shirt  in erfrischendem Grün. Dieses Shirt wandert nach dem heutigen Tag aber auch erst einmal in die Schublade für die "Danach"-Ära. Es ist einfach nicht für eine vorhandene Ober-Weite gemacht ;)



Da mir mein einziger seriöser MeMadeRock gerade nicht passt, habe ich mir den Schnitt genommen und nach dem Tutorial von Hella einen Jersey-Einsatz dran genäht. Das Tolle an dem Tutorial ist, dass Hella nicht einfach in Höhe der Abnäher einen Schnitt macht und den Jersey gerade dran näht, so wie ich es intuitiv getan hätte. Nein, hier machen wir mal eine hübsche Kurve um den Bauch, so dass die Kugel schön Platz hat. Von hinten erwecken dabei die verbleibenden Abnäher geschickt den Eindruck, es würde sich um einen ganz normalen Rock handeln.

Genäht habe ich den Rock aus einem Jeansstoff, den ich mir mal im Internet bestellt hatte, dann aber eigentlich als absolut untragbar erachten musste. Der Stoff ist ziemlich dünn, sehr dehnbar und hat einen leichten Glanz. Besonders Letzterer hat den Stoff in die hinterste Ecke meines Stoffvorrats katapultiert. Aber der Stretchanteil hat ihn dann wieder gerettet. Der Rock ist dadurch nämlich immer noch ideal zum Fahrradfahren, obwohl ich ihn nicht sooo weit geschnitten habe.

Und was ist noch so toll an diesem Rock? Der Saum! Als ich neulich mal bei DaWanda in meinen Lieblingsshops gestöbert hatte, bin ich auf einen Rock gestoßen, dessen Saum einfach nur gekettelt war. Das ist mir dann gestern Abend wieder eingefallen und ich dachte: das probierst du mal aus. Wenn es doof aussieht, kann man ja immer noch Schrägband drauf nähen (mein eigentlicher Plan). Aber was muss ich sagen: sieht vielleicht nicht edel und vornehm aus, aber da der Stoff dunkel und das Garn schwarz ist, ist es eigentlich ganz dezent und hat auch seinen Charme. Am meisten hat mir dabei aber sicher gefallen, wie schnell es ging ;) Den Stoff, den ich eigentlich als Akzent in Form von Schrägband setzen wollte, habe ich dann einfach unter mein Label genäht und das ist dann auch der einzige Hingucker. Soll ja seriös sein für die letzten verbleibenden 35 Arbeitstage (ich hab mal nachgezählt ;)
Das Jeansgarn habe ich auch extra für diesen Rock gekauft und ich liebe es. Dieser Farbton auf dem schönen Jeansblau ist einfach perfekt und macht einen professionellen Eindruck. Sehr zu empfehlen.

Bei Catherine haben sich heute Abend schon 151 Damen versammelt. Dann werde ich mal stöbern gehen und mich als Nr. 152 einreihen :)

Montag, 26. März 2012

Neues aus dem Nähkarton

Nachdem im März bereits ein Blazer und ein Kleid aus meinem Karton gehüpft sind, habe ich ihn nun heute wieder neu bestückt. Ein kleines Zwergenshirt ist noch drin geblieben, aber ich muss zugeben, dass ich mir derzeit doch mehr Sorgen um meine eigene Garderobe mache und somit ist meine Nähstrategie eher egoistischer Natur.

Heute wanderte daher ein schwarzer zusammen mit dunkelblauem Jersey, etwas Jeans und hübsches Jeansgarn in den Karton. Alle Stoffe sind heute bereits von mir zugeschnitten worden und ich hoffe, dass ich am Ende der Woche einen neuen Umstandsrock nach dem Tutorial von Hella und ein schlichtes Umstandsshirt in meiner Garderobe begrüßen kann. (Ich habe mich dann doch für Schwarz für das Shirt entschieden, damit ich es auch gut kombinieren kann. Das Kleid wird dann grün :)

von links nach rechts: Rock, Zwergenshirt und Umstandsshirt
Das erwähnte Kleid hätte ich euch gern am Sonntag präsentiert, aber es war noch zu kalt, um es in voller Aktion zu tragen. Spätestens zu Ostern werde ich es aber sicher ausführen und dann gibt es auch tolle Draußenbilder mit viiiiel Sonne. Mit dem Kleid habe ich mein zweites KnipMode-Projekt beendet und somit sind diese zwei Projekte mehr als ich bisher aus einem Heft je genäht hätte. Eigentlich wäre der Rock noch vor dem Kleid dran gewesen, aber ich habe mich dann zu Gunsten des Tutorials gegen die Umsetzung entschieden. Der Gummizug hätte zwar das bequeme Tragen ermöglicht, aber die Taillenlinie wäre dann ja unter dem Bauch verlaufen und ich wollte nicht ausprobieren, was das mit der Länge gemacht hätte. Darum wartet dieses Projekt auf die Nach-Kugelbauch-Saison.
Ich habe meine Liste somit von unten nach oben abgearbeitet und in der Mitte Halt gemacht :)

Sonntag, 18. März 2012

Sonntagssüß mit Blazer

Heute Morgen gab es erst einmal eine gute Stärkung und dann machte ich mich an die Vollendung meines Blazers.
Ich habe mich dann doch entschlossen, die Blende einfach von rechts festzunähen. Dabei habe ich mich bemüht, genau zu arbeiten und musste aber erneut feststellen, dass das nicht unbedingt meine Stärke ist. Ich habe viele Nadeln zum Feststecken verwendet ;)

Dafür, dass der Blazer ohne Futter genäht wurde, sieht er aber von innen ganz ok aus.
Die Knopfleiste habe ich jetzt noch nicht fertiggestellt, da ich den Blazer derzeit sowieso nicht zu knöpfen könnte.
Und als ich dann fertig war, ging es auch gleich wieder raus in die warme Märzluft. Die war heute allerdings gar nicht sooo warm. Aber zum Eis essen hat es gereicht :)
Hach, geschafft. Aber die Hose kneift schon ganz schön und darum sollte ich keine Zeit verschwenden und mir einen schönen bequemen Jeansrock nach dem Tutorial von Hella nähen.

Samstag, 17. März 2012

Blazer-Zwischenstand mit besserem Licht

Die letzten Tage bin ich bei meinem Sweatblazer wieder weitere kleine Schritte vorangekommen. Einen Abend habe ich die Ärmelteile zusammengenäht und an einem anderen habe ich sie eingesetzt. Jetzt brauche ich mir nur noch etwas für den Saum überlegen und die Knöpfe anbringen. Und weil heute Wochenende ist, habe ich auch endlich mal gutes Licht zum Fotografieren gehabt.

So sieht's aus:
Der Saum ist noch mit Nadeln fixiert, weiter bin ich heute nicht gekommen. Bei dem tollen Wetter rief das Fahrrad ganz laut. Aber morgen werde ich den Blazer sicher fertig stellen.

Für alle, die auch mal einen Sweatblazer ohne Futter nähen wollen, hätte ich einen Tipp: Es ist empfehlenswert, das Knopfteile einfach doppelt zu nähen. Ich habe mich an den Schnitt gehalten und von dem Teil eins an den Beleglinien nur das Belegteil für innen zugeschnitten. Wenn man das Teil aber einfach doppelt näht, dann hat man nicht, wie ich jetzt, das Problem, dass man nix hat, an dem man den Beleg befestigen kann. Außerdem würde ich bei einem weiteren Versuch den Beleg aus dünneren Baumwollstoff zuschneiden, damit die Vorderteile dann nicht so dick sind. Das wäre außerdem bestimmt ganz schick, wenn die Belegteile auch aus dem schönen Kirschstoff wären. Aber von dem Stoff habe ich sowieso nichts mehr da. Für den Kragen hatte ich nur ein Reststück verwendet, was noch von einem Rock übrig war.

Mittwoch, 14. März 2012

Me Made Mittwoch und die kleinen Schritte

Auch wenn Catherine erst vor kurzem noch einmal betont hat, dass es beim Me Made Mittwoch nicht darum geht, immer wieder etwas Neues zu präsentieren, habe ich doch den Anspruch, nicht immer das gleiche zu zeigen. Aus diesem Grund ist es auch etwas ruhiger geworden am Mittwoch. Größe 56 passt mir beim besten Willen nicht ;)

Es gibt auch heute kein neues, fertiges Kleidungsstück für mich, aber ich freue mich, dass mir mein Hemd noch passt. Ich hab es nicht so mit dem Messen und so hatte ich das Hemd einfach pauschal in M genäht. Das passt gut, lässt aber noch Luft. Ist quasi nicht figurbetont.
Dass ich mein neustes Kleidungsstück noch nicht fertig präsentieren kann, liegt aber auch daran, dass ich mir nicht das leichteste Projekt von meinen drei fünf geplanten Projekten vorgenommen habe... Nein, ich musste mit dem Blazer beginnen. Was ja auch daran liegt, dass der im Frühjahr wohl den meisten Vorteil bringt. Ich nutze daher die Gelegenheit und präsentiere mal meinen Fortschritt.
So ein Blazer ist ja wie eine Abschlussarbeit - so viel Arbeit, da ist man leicht geneigt, erst einmal einen Tee zu trinken und während man in die Tasse starrt, nur in Gedanken tätig zu sein. Es gibt da ja verschiedenste Ansätze, wie man dem entgegen tritt. Ein häufig verbreiteter Trick ist die Gliederung in kleine Schritte. Bei mir endete das darin, dass ich erst einmal Knöpfe bezog.
Die bestellten Knöpfe hatten nicht den passenden Rosa-Ton und somit schien mir das eine gute Idee. Damit verbrachte ich einen Abend nach meinem motivierten Start.
Dann passierte erst einmal eine Weile nichts, außer dass ich mir eine zwei neue Nähzeitungen kaufte (Ottobre und Meine Nähmode). Auch eine Vermeidungstaktik - neue Projekte planen...
Der nächste Schritt bestand darin, dass ich die Körperteile aneinander nähte (Geradstich). Dann dauerte es wieder ein paar Tage und ich habe alle Nähte (9 an der Zahl) noch einmal knappkantig und beidseitig abgesteppt. Da kommt auch einiges an Strecke zusammen... Puh, danach muss man sich auch erst einmal erholen. Das deprimierende an diesem Teilschritt war auch, dass es am Ende gar nicht wirklich nach Fortschritt aussah.
Man erkennt es vielleicht nicht so gut, aber so sieht die Naht von außen aus:
Und so von innen:
Die Nahtzugabe habe ich mutig mit dem Rollschneider entfernt. Das Ergebnis kann sich eigentlich sehen lassen.
Am Montag habe ich dann die vorderen Klappenbelege (oder wie man das jetzt bezeichnen möchte) angenäht. Es hat ja eine Weile gedauert, bis ich mich entschließen konnte, wie ich das jetzt am besten mache. Beim Kauf der niederländischen Knippmode habe ich nicht darauf geachtet, dass man bei einem Blazer vielleicht doch eine Anleitung gebrauchen könnte... Aber als ich es dann kurz falsch gemacht habe (Ich habe den Beleg auch oben am Halsausschnitt rechts auf rechts gesteppt, aber da muss ja noch der Kragen zwischengefasst werden!), war mir schnell klar, wie es gehen muss.
Gestern habe ich dann die beiden Kragenteile an der Außennaht rechts auf rechts gesteppt und heute habe ich dann endlich den Kragen angebracht.
Und jetzt habe ich eigentlich auch die unangenehmsten Aufgaben in kleinen Schritten bewältigt und habe neue Motivation mich endlich auch den Ärmeln zu widmen. Und dann kann es bestimmt auch bald mal wieder etwas Neues am Me Made Mittwoch zu sehen geben.

Für alle, die nicht warten können, gibt es bei Catherine wie jeden Mittwoch wieder zahlreiche, hübsch eingekleidete Damen zu bewundern. Viel Spaß beim Stöbern.


Montag, 12. März 2012

Neues von der Nähfront

Ich habe meinen Sew-Along-Karton wieder gefüllt. Das ist echt gut, um den Überblick und Ordnung im Nähzimmer zu behalten. Derzeit befinden sich darin die Teile für meinen nächsten Sweatblazer, von denen die "Körperteile" sogar schon zur Weste zusammen genäht sind. Außerdem habe ich zwei Zwergenverpackungsshirts zugeschnitten und gleich mit dazu gepackt, damit man mal was Kleines für Zwischendurch hat. Und so ist dann heute auch das erste Shirt herausausgehüpft:
Der TöffTöff-Stoff stammt natürlich aus meinem Superstoffpaket von Kirstin und das passende Webband auch. Auch wenn meine Overlock mir noch immer das Leben schwer macht, hab ich mich gleich in dieses tolle Shirt verliebt. Und zusammen mit der süßen Hose von hier, ergibt sich ein erstes kleines Outfit in Größe 50/56:
Und falls das kleine Baby dann Ende Juli doch als Mädchen auf die Welt hüpft, dann bekommt es halt ne rosa Mütze auf den Kopf, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Es ist ja nicht so einfach geschlechtsneutral zu nähen. 
Trotz dessen, dass die Teile bereits zugeschnitten waren, brauchte ich 1,5 Stunden, um das kleine Shirt zu nähen. Ich bin echt lahm und werde mich wohl langsam von dem Gedanken verabschieden müssen, die gesamte Garderobe für den kleinen Sprössling selbst zu nähen. Aber noch sträube ich mich davor auch nur ein Teil zu kaufen. Hosen sind ja echt schnell genäht, aber Bodys und Shirts brauchen durch die Kantenversäuberung bei mir ewig. 
Meine Fortschritte beim Blazer werde ich euch bald präsentieren. Ich nähe ihn nach dieser Anleitung von Burda. Derzeit bin ich noch am Grübeln, wie ich den Kragen am besten annähe, da er eine andere Form hat, als das Burda-Modell. Ich habe übrigens auch meinen ersten Blazer als Sweatvariante im Netz gefunden. Allerdings hat Sina ihren Sweatblazer auch gefüttert und darauf wollte ich gern verzichten. Aber es ist trotzdem toll, diesen Blazer anzusehen und vielleicht nähe ich das gleiche Modell auch irgendwann noch einmal als Sweat-Variante. :)

Sonntag, 4. März 2012

Mein Nähwochenende: Flower Power Yoga und Co.

Schon Freitag konnte ich kaum schlafen, weil ich mich so darauf freute, den schönen Stoff zu meiner neuen Yoga-Hose zu verarbeiten. Das klitzekleine Problem dabei war nur, dass ich keinen Schnitt hatte und dementsprechend ein wenig Angst, irgendetwas könnte schief gehen bei meinem "Bastelprojekt". Meinen Schnitt habe ich mir aus einem Stofffetzen, der mal eine Hose war, meiner Schlafhose und dem Leggingsschnitt, der bei dem farbenmix-Pulli Helene dabei war, zusammengepuzzelt. Am stärksten orientierte ich mich dabei an eben diesem Stofffetzen. Leider war die Hose nicht mehr vollständig, weil sie bereits als Stoffquelle für andere Projekte diente. Es war ein einzelnes Hosenbein von der Hüfte bis zum Fuß.
Als ich meinen Schnitt dann fertig hatte und die einzelnen Teile zugeschnitten waren, wurde mir etwas mulmig. Der gekaufte Jersey schien mir nicht so dehnbar, wie der Stoff, aus dem das Hosenbein war. Da ich mit meiner Overlock ein wenig auf Kriegsfuß stehe (die Naht ist so komisch, dass der Nähfaden auf der rechten Seite als "Leiter" erscheint, wenn man das Nähgut zu sehr dehnt... blöde Fadenspannung), wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe einfach mal pauschal einen Streifen von 6 Zentimetern zugeschnitten, den ich in die Seitennaht einfügte. Und ein kleines Stück Webband habe ich auch dieses Mal nicht vergessen.
Zum Glück wurde ich beim Kauf gut beraten. Frau Glücksmarie riet mir dazu den Bund 20 Zentimeter hoch zu machen. Aus diesem Grund kaufte ich 40 Zentimeter des geblümten Stoffes. Bei der Weite wählte ich einfach mal 80 Zentimeter. Und am Ende hat es gut gepasst.
An dem Beinsaum wollte ich ebenso Bündchen aus dem geblümten Stoff anbringen, damit die Hose einen schönen Puffeffekt bekommt. Ich machte sie 7 Zentimeter breit und in der Weite nahm ich einfach den Umfang meines Unterschenkels in der Mitte. Allerdings war die Hose durch den zusätzlichen Streifen doch sehr weit am Bein. Beim ersten Hosenbein versuchte ich das Bündchen entsprechend zu dehnen, aber irgendwann lässt sich auch Jersey nicht weiter dehnen... Beim zweiten Hosenbein nähte ich dann wie bei nicht dehnbaren Materialien eine Hilfsnaht (Geradstich 4,8 mm) und kräuselte das Hosenbein, bevor ich das Bündchen anbrachte.
Und hier das Ergebnis. Wie man sieht, ich fühl mich FederLuftballon-leicht in meiner neuen Hose und freu mich auf meine Yogastunde :) Auf dem Bild ist der Bund noch einmal zur Hälfte umgeschlagen.
Da die Hose bereits am Samstag fertig war, lag ich auch die darauf folgende Nacht wach und malte mir aus, wie ich die Stoffreste zu einer Minihose verarbeiten könnte. Bei Miss Margerite habe ich gerade die Hose "Little Houses" aus der Ottobre 1/2012 gesehen und wollte sie auch gleich noch nähen.
Ob es nun ein Junge oder ein Mädchen wird, ist ungewiss. Aber unser Baby wird das Krankenhaus nun mit einem süßen kleinen Flower Power Popo verlassen, das steht fest:

Und als ich nach dem Zuschnitt immer noch Stoff übrig hatte, nähte ich mir gleich noch ein zweites Bauchband nach der Anleitung von Miss Margerite. Bei meinem ersten Versuch habe ich eindeutig zu feinen Viskosejersey verwendet, unter dem sich jede Unebenheit deutlich abzeichnet. Mit meinem neuen Bauchband bin ich aber sehr zufrieden, auch wenn es dieses Mal Baumwolljersey ist. Ich übe noch :)
Und ich habe immer noch etwas von dem Stoff übrig. Aus dem werde ich mir dann endlich mal ein paar Stulpen nähen. Auch wenn der Winter bald vorbei ist. Im Frühling sind sie bestimmt auch noch hilfreich. Aber dazu fehlte mir dann heute doch die Zeit. Ein bisschen Frühlingssonne wollte ich dann doch noch  draußen genießen :)

Donnerstag, 1. März 2012

Ich war im Hamburg.

Und das ist gleichbedeutend mit: "Ich war im Stoffrausch." Ha, man sollte mich einfach nicht in fremde Städte fahren lassen. Dieses Mal war es die Glücksmarie, die mich zu sich rief. Ein wirklich sehr liebevoll gestaltete Laden und darin Mutter und Tochter. Die Kombination ist mir bereits bei Stoffe Meyer in Berlin begegnet und ich musste auch dieses Mal denken, dass es doch unheimlich schön ist, wenn man mit seiner Mama das Hobby Nähen teilt und dann auch noch gemeinsam schöne Stoffe unter die Leute bringt.

In diesem Fall hat die Glücksmarie mir zu schönen Stoffen verholfen. So richtig einem Rausch unterlegen bin ich dann aber nicht. Nach meiner Bestellung bei Stoff und Stil habe ich Gefallen daran gefunden, die Stoffe projektbezogen zu kaufen und so bin ich bereits mit einem Plan in die U-Bahn gestiegen: Am Wochenende nähe ich mir eine Yoga-Hose! Und die soll toll aussehen, damit auch ich eine gute Figur im Kurs machen :)

Hier meine bescheidene Ausbeute:
Die "Zucker"-Tüten musste ich einfach mitnehmen. Es handelt sich dabei um Stoffreste von mindestens 10 x 10 Zentimetern und maximal 15 x 22 Zentimetern. Eigentlich wollte ich nur eine, aber ich konnte mich nicht entscheiden :)

Diese drei Stoffe sind für ein Geburtstagsgeschenk für meine Nichte. Ich möchte daraus eine Künstlermappe nähen, in die ich einen Block stecken werde und Halterungen für Stifte. Der Geburtstag ist erst im April - ich habe noch Zeit mir genauer Gedanken zu machen :)

Und hier der Jersey für meine Yoga-Hose:
Die Hosenbeine möchte ich aus dem petrolfarbenen Stoff zuschneiden und der Bund und die Beinbündchen werden aus dem farbenfrohen, passenden Blumenstoff gefertigt. Ich freue mich schon sehr auf's Wochenende. Meine Fadenversand-Lieferung ist mittlerweile auch eingetroffen und so kann ich für die Hose schönes Bauschgarn verwenden. Mal sehen, wie das so ist. Ich hoffe, meine Hose am Sonntag fertig zu stellen. Am Dienstag steht dann Yoga auf dem Programm. Drückt mir die Daumen, damit ich was zum Anziehen habe :)