Samstag, 30. Juli 2011

Burda-Versöhnung Teil 2

Die Burda-Versöhnung hält an. Ich muss zugeben, dieses eine Erfolgserlebnis beflügelt mich noch immer enorm. Nachdem ich angefangen habe, mir Kleidung selbst zu nähen, war ich kurze Zeit später doch... nun ja.. wie soll ich es ausdrücken.... enttäuscht? Ernüchtert!

Am Anfang dachte ich: Wow! Ich kann mir Sachen nähen, die sonst keiner hat. Aber dann bemerkte ich, dass es eben doch viele Meter vom gleichen Stoff gibt und wenn ich dann Schnitte bei farbenmix & Co. nähe, dann ist das doch gar nicht mehr so individuell. Und bei DaWanda gibt es dann die richtigen Designer, die sich Sachen wirklich ausdenken. Das fand ich faszinierend. Also war ich natürlich begeistert von den Büchern von Wendy Mullin. Aber der Erfolg stellt sich dann auch nicht von selbst ein und als Nähanfängerin sollte man sich vielleicht nicht den Spaß mit zu vielen Misserfolgen ruinieren.

Und so habe ich entschieden, dass Schnitte "von der Stange" vollkommen in Ordnung sind. Gerade an der Valeska kann man ja sehr gut sehen, dass ein fertiger Schnitt noch immer eine Menge Platz für Kreativität bietet. Also gleich mal auf ebay nach alten Burda-Ausgaben gestöbert. Und siehe da: 36 Sekunden bis Auktionsschluss. Keiner möchte diese Ausgabe? Nein? Doch! Ich! Noch bevor ich mir die Details durchgelesen hatte, war ich auch schon Höchstbietende.




Und heute ist sie im Briefkasten gewesen. Februar 2005 - eine kleine Reise in die Vergangenheit. 


Ich hatte Glück: der Schnittbogen liegt noch unangetastet in der Mitte des Heftes und es ist auch ein schickes Kleid dabei, welches ich auf jeden Fall noch nähen werde.

Und so hält sie an, die Versöhnungsphase :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hallo. Schön, dass du mir einen Kommentar hinterlassen möchtest. Ich habe die Kommentare moderiert und sie werden nach Freigabe sichtbar.